Aktion Verkehrssicherheit
Durch das Büro von Frau
Scholz wurden wir im letzten Jahr angesprochen, ob wir ggf. an einem
Gestaltungsprojekt zur Verkehrsberuhigung teilnehmen möchten.
Mir als Schulleiterin
einer innenstadtnahen Schule liegt natürlich immer sehr viel daran, im Hinblick
auf die Notwendigkeit von Verkehrsberuhigung aktiv zu werden. Außerdem
legen wir großen Wert auf künstlerisches Tun und wissen um die positiven
Auswirkungen einer künstlerischen Auseinandersetzung - auch mit politischen
Themen, so z.B. geschehen bei dem Projekt "Himmelsleitern für Kinderrechte"
im Jahr 2006 bis zur Haiti-Spenden-Gala im März 2010.
Außerdem sahen wir
in der Kooperation mit professionellen Werbefachleuten eine Chance, über
"den Tellerrand zu blicken" und etwas über die Wirkung und die
Machart von Werbung zu lernen und die Erkenntnisse für eine gute Sache zu
nutzen.
Zunächst kamen die Herrn
Storim und Olschewski von der Firma Ströer - Deutsche Städte-Medien in eine
Fachkonferenz Kunst, stellten uns das Projekt vor und schulten die
Kunsterzieherinnen in den Grundlagen von Werbeslogans und der grafischen
Gestaltung von wirksamen Plakaten.
Daraufhin entstanden im
Kunstunterricht der 3. und 4. Klassen Entwürfe für Plakate zur
Verkehrsberuhigung. Von den so gestalteten Plakaten wurden 15 ausgewählt,
und deren Schöpfer - 15 Schülerinnen und Schüler aus der 3. und 4. Klasse -
durften an einem Workshop teilnehmen, bei dem sie unter kundiger Anleitung
durch die Herren von der Firma Ströer, Herrn Altzweig vom künstlerischen
Netzwerk und der Lehrerin Frau Ahlfeldt-Steinebach ihre Entwürfe überarbeiteten.
Die so entstandenen
Arbeiten wurden von einer hochkarätigen Jury mit Frau Scholz, Herrn Knüttel vom
Ortsbeirat, Mitgliedern des Förderkreises und des Kollegiums der Hebbelschule
bewertet, was eine sehr schwere Aufgabe war angesichts der großen Kreativität
und Sorgfalt mit der die Plakate gestaltet waren.
Die beiden Siegerplakate von Pia Kujawa und Isabell
Merkel sind nun gestern auf dem ersten Ring aufgestellt worden - Ihre
Zeitung kündigte es als eines der wichtigen Ereignisse in der Stadt an.